Testbericht – Saucony Ride 10

Testbericht – Saucony Ride 10

Saucony Ride 10

Eckdaten:

Art:                              Neutralschuh

Gewicht:                     269 Gramm bei US 11

Sprengung:                 8mm

Einsatzbereich:           Training

 

Seit Mai ist der Saucony Ride 10 mittlerweile auf dem Markt und erfreut sich großer Beliebtheit. Mit dem Neutralschuh hat es Saucony geschafft, einen ohnehin lauffreudigen und beliebten Trainer mit ein paar Updates ein weiteres Mal zu verbessern.

Die Updates im Überblick:

  • Flexiblere Sohlenkonstruktion
  • Weicher gedämpft
  • Überarbeitetes, weiches Obermaterial
  • Neue PowerFoam Zwischensohle für länger anhaltende Dämpfung während eines Laufes
  • Ideales Abrollverhalten mit TriFlex Außensohle

Der erste Eindruck:

Der Einstieg war, wie nicht anders erwartet, mehr als zufriedenstellend. Im Vergleich zum Vorgänger fühlt sich der Schuh von der Sohle aber auch vom Obermaterial her weicher an. Das Mesh bietet dem Fuß durch die großzügigen Luftlöcher und die dadurch entstehende Atmungsaktivität ein angenehmes Klima. Trotz des weichen Materials überzeugte der Schuh durch starken Halt, ohne dabei einengend zu wirken oder Druckstellen zu verursachen. Zurückzuführen ist der Halt vermutlich auch auf das ohnehin bekannte Schnürsystem FlexFilm. Auch der Fersenhalt verdient Erwähnung. Dank neuer Konstruktion der Fersenkappe wird der Rückfuß optimal im Schuh gehalten.

 

Praxis:

Der Ride 10 kommt als klassischer Trainer und eignet sich daher für Läufe auf befestigtem Untergrund und für Tempi von zügig bis langsam. Für Tempoläufe und Intervalltrainings ist er eine Spur zu weich, obwohl ich auch bei klassischen Fahrtspielen meine Freude an ihm hatte. Der Kilometerschnitt fällt dann doch eine Spur langsamer aus, was egal ist, wenn man sich drauf einstellt.

Grundsätzlich präsentiert sich der Schuh im Vergleich zu seinem Vorgänger lauffreudiger, was unter anderem an dem höheren Maß an Flexibilität, was wiederum auf die Außensohle TriFlex zurückzuführen ist, im Vorfußbereich liegen dürfte. Die Flexibilität lässt hier ein natürlicheres Laufgefühl entstehen, was viele Läufer schätzen werden. Trotz der Flexibilität gibt der Schuh soliden Halt auf Straße und Forststraßen. Auf leichten Trails, wo er ohnehin nicht seine Stärke ausspielen kann, ist er im Vergleich zum Vorgänger eine Spur unsicherer zu laufen. Gefühlsmäßig läuft sich der Schuh im Hinblick auf die Dämpfung weicher als der Ride 9, was der Dynamik aber keinen Abbruch tut. Durch die integrierte Everun Topsole ist hier wie beim Vorgänger für einen dynamischen Abdruck gesorgt. Laufen kann man das Gerät auf kurzen wie auch auf langen Läufen, wobei leichte Überpronierer eventuell zu einem anderen Schuh – eventuell dem Guide 10 – greifen sollten. Auch des Läufers Gewicht dürfte kein Problem darstellen. Die neue PowerFoam Midsole garantiert eine 50% länger andauernde Dämpfungsdauer, was vor allem schwereren Läufern zu Gute kommen sollte.

Fazit:

Mit dem Ride 10 ist den Machern von Saucony eine „glatte 10“ gelungen, um es mit des Herstellers Worten zu sagen. Ein flexibler, perfekt sitzender, weicher und dennoch dynamischer Trainingsschuh für Neutralfuß-Läufer aller Leistungsklassen. Einsatzbereit auf verschiedenen Distanzen und problemlos in verschiedenen Tempobereichen zu laufen. Eine glatte Empfehlung.

 

 

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